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Das Wandern ist des Müllers Lust 🎵

„Das Wandern ist des Müllers Lust“ ist ein seit Jahrhunderten beliebtes deutsches Volkslied. Den Text des Liedes schrieb der gesellschaftskritische Dichter Wilhelm Müller im Jahre 1821. Richtig populär wurde das Lied aber erst im Jahr 1844, als die ursprünglich von Frank Schubert stammende Melodie durch eine neue von Friedrich Zöllner 1844 abgelöst wurde.

In dieser Zeit war es Handwerkern vorgeschrieben, nach Beendigung ihrer Lehre drei Reisejahre einzulegen, die sogenannten Gesellenjahre. Heute wird diese Tradition gelegentlich noch von Zimmermännern und -frauen auf freiwilliger Basis durchgeführt.

 

 

Liedtext und Noten zu „Das Wandern ist des Müllers Lust“

Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern.
Das muß ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern.

Vom Wasser haben wir’s gelernt,
vom Wasser haben wir’s gelernt,
vom Wasser:
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
das Wasser.

Das sehn wir auch den Rädern ab,
das sehn wir auch den Rädern ab,
den Rädern:
Die gar nicht gerne stille stehn,
die sich mein Tag nicht müde drehn,
die sich mein Tag nicht müde drehn,
die Räder.

Die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine,
sie tanzen mit den muntern Reih’n
und wollen gar noch schneller sein,
und wollen gar noch schneller sein,
die Steine.

O Wandern, Wandern meine Lust,
o Wandern, Wandern meine Lust,
o Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
laßt mich in Frieden weiter ziehn
laßt mich in Frieden weiter ziehn
und wandern.

 

Das Wandern ist des Müllers Lust - Text und Noten

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