Gesundes Abnehmen 3. Monat

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Zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2021 von Marc

Juni 2021 – ein Zwischenbericht

Im Juni, dem dritten Monat meines Selbstversuchs, in 12 Monaten durch Wandern 12 Kilo abzunehmen, lief es eher durchwachsen. Es war ein sehr warmer Monat und ich bin nicht gerade der Typ, der bei Temperaturen um die 30 Grad zu Hochtouren aufläuft. Meine Zeit ist eher der Herbst mit seinen kühlen, windigen und gerne auch mal regnerischen Tagen.

Zu Beginn des Monats habe ich meine Laufschuhe wiederentdeckt, die ich mir vor ein paar Jahren extra in einem Laufladen mit bester Beratung und Probelaufen vor dem Ladengeschäft, gekauft habe, weil ich vorhatte, mit Joggen abzuspecken. Daraus ist leider nichts geworden. So standen die wunderbaren Laufschuhe mehrere Jahre ungenutzt im Schuhschrank. Bis mir bei den hohen Temperaturen die grandiose Idee kam, die Schuhe zum Wandern zu verwenden. Sie sind leicht, bequem und luftig. Also machte ich eine Wanderung nach der anderen mit ihnen und war begeistert. Ich konnte mit ihnen ohne Probleme mit Blasen oder Druckstellen laufen. Und am Ende der Wanderung tat auch nichts weh, wie sonst so oft.
Das Glücksgefühl hielt so lange an, bis ich nach einer abendlichen Runde Schmerzen in den Sehnen bzw. Knochen des unteren rechten Fußes hatte. Seitdem hatte ich beim Gehen immer dieses schmerzhafte Ziehen in der Fußsohle. Strecken über 5 Kilometer traute ich mir nicht mehr zu. Da es sowieso gerade sehr heiß war, machte ich ein paar Tage Wanderpause und ließ es mir zu Hause im Schatten sitzend gut gehen 🍹🍦
Den Grund für die Schmerzen vermutete ich in der zu weichen Sohle der Laufschuhe. Die Schmerzen breiteten sich von der Fußsohle zum Fußrücken aus und verschwanden nach ein paar Tagen zum Glück wieder. Seitdem gehe ich lieber wieder mit meinen normalen Wanderschuhen. Die Füße werden bei der Hitze darin zwar ziemlich warm, dafür bleiben die Schmerzen aber aus. Die Laufschuhe habe ich mich seitdem nicht mehr getraut, zu tragen.

Da ich in diesem Monat nur auf relativ wenige Kilometer gekommen bin, hatte ich wieder etwas Bammel vor dem Wiege-Tag. Und nicht ganz unbegründet, wie sich heute Morgen herausstellte: mit 94,6 kg liege ich 600 g über meinem Sollgewicht von 94 kg 😕 Mein gestecktes Ziel, möglichst jeden zweiten Tag direkt nach der Arbeit mindestens 2 Stunden lang zu wandern, konnte ich diesmal aufgrund der Probleme mit dem Fuß leider nicht ganz erreichen. Zu einer größeren Wanderung kam es auch diesen Monat wieder nicht. Die längste Strecke lag bei gerade mal 15 Kilometern. Ich bin gespannt, was der Juli bringen wird!

Meine GPS-Smartwatch Fenix 5X Saphir von Garmin hat bisher gute Dienste geleistet. Wie schon letzten Monat beschrieben, berechnet die Uhr neben der zurückgelegten Strecke auch die Höhenmeter. Berücksichtigt man die erwanderten Höhenmeter, erhöht sich die rechnerisch zurückgelegte Strecke um 1 Kilometer pro 100 Höhenmeter. Die errechneten „Leistungskilometer“ entsprechen der tatsächlich erbrachten Leistung. Ich habe festgestellt, dass auch der von der Uhr errechnete Kalorienverbrauch in die Höhe steigt, je bergiger das Gelände ist, was ja auch Sinn macht.

Bislang war ich immer von durchschnittlich 300 verbrannten Kalorien (kcal) pro gewanderter Stunde ausgegangen. Bei meinen Streckenangaben handelte es sich bisher auch nur um die tatsächlich zurückgelegte Strecke, egal, wie flach oder steil das Gelände war. Die Smartwatch errechnete oft einen deutlich höheren Kalorienverbrauch. Anfangs dachte ich, die Uhr rechnet falsch oder ist kaputt. Darauf habe ich – als alter Ingenieur 😉 – im Internet nach Formeln für die Berechnung des Kalorienverbrauchs beim Wandern recherchiert. Und bin nach einiger Suche fündig geworden: es gibt eine Formel, die von der US Army entwickelt wurde, um den Kalorienverbrauch und damit auch den Kalorienbedarf der Soldaten zu ermitteln. Die Ergebnisse dieser Formel entsprachen nahezu denen meiner Uhr. Also rechnet sie doch nicht ganz so falsch, wie ich vermutet hatte.
In einem meiner nächsten Artikel werde ich näher auf diese Formel zur Kalorienberechnung eingehen und sie euch vorstellen.

Meine Essgewohnheiten habe ich immer noch nicht geändert: Abends Bier, Chips, Haribo und Schokolade waren nach wie vor an der Tagesordnung. Alles, wie immer.

Insgesamt war ich im 3. Monat bedingt durch die Hitze und den schmerzenden Fuß nur 112 Kilometer und 24 Stunden unterwegs und habe ca. 7.000 Kalorien verbrannt. Eine statistische Auswertung findest du hier.
Bis bald und viel Spaß beim Wandern! ✌😎

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